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  Hevenstag, 25. Nachlithe 2019
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Geschichte wurde Legende... Legende wurde Mythos
Und Dinge, die niemals hätten vergessen werden dürfen... gingen verloren,
bis heute.
- Offizieller Filmslogan -



ÄNDERUNGEN - DIE RüCKKEHR DES KöNIGS

SMÉAGOL UND DÉAGOL

Film:
Der Film beginnt mit der Geschichte vom Ringfund sowie Sméagols Verwandlung in Gollum.
Buch: An einigen Stellen wird nochmal bezug auf Gollums Vergangenheit genommen, aber nicht in solch ausführlicher und direkter Form.
+ Mit dieser Einleitung wird noch einmal der Hauptkern der Geschichte rekapituliert - der Ring der Macht und die Mission ihn zu vernichten.

SARUMAN
S TOD (herausgeschnitten > SEE)

Film:
Saruman wird von Schlangenzunge vom Balkon gestoßen und fällt in die Katakomben von Isengart. Er wird auf einem mit großen Stacheln versehenem Metallrad aufgespießt, das Teil der Untergrundmaschinerie von Isengart zu sein scheint. Schlangenzunge wiederum wird von einem Pfeil von Legolas zur Strecke gebracht.
Buch: Saruman wird am Ende des Ringkriegs bei der Befreiung des Auenlandes von Schlangenzunge umgebracht.
+ Da keine Zeit für die Verfilmung der Befreiung des Auenlandes verleibt, stellt dies einen passenden Abgang für Saruman dar - aufgespießt auf seiner eigenen Maschinerie. Der Bösewicht der letzten beiden Filme wird klar ein für allemal beseitigt, so dass sich die Handlung auf den eigentlichen Gegner Sauron konzentrieren kann.

AUFBRUCH VON EDORAS

Film:
Nach dem Sturz Sarumans wird noch einmal in Edoras die weitere Vorgehensweise beraten.
Buch: Gandalf und Pippin trennen sich sehr schnell von der Gemeinschaft und kurz darauf reisen auch Aragorn, Gimli und Legolas ab, während König Théoden zusammen mit Merry den längeren Weg durch die Berge wählt. Die drei Gruppen kommen nacheinander in Edoras bzw. Dunharg an.
+ Eine Aufteilung der Erzähllinien gleich zu Beginn des Filmes wäre unnötig verwirrend. Ein gemeinsamer Aufbruch in Edoras erleichtert den Überblick und gibt den frisch vereinten Freunden mehr Zeit zur Entwicklung.

PIPPIN UND DER PALANTÍR
Film: Da die Helden sich nach Edoras zurückbegeben, ist es dort, wo Pippin den Palantír von Saruman an sich nimmt und hineinsieht. Merry bekommt es mit und versucht ihn davon abzuhalten, aber Pippin hört nicht auf ihn. Die Macht von Sauron wird eindrucksvoll visualisiert und Pippins Gefährten müssen ihm zur Hilfe kommen um ihn zu retten.
Buch: Pippins Vergehen findet in der Nähe von Isengart und effektärmer statt.
+ Sauron wird als der große Feind etabliert, und die Helden müssen nun handeln. Dadurch, dass Merry es gleichzeitig mitbekommt, wird die Szene stärker dramatisiert, da deren Freundschaft daraufhin gewaltsam entzweit wird.

SCHWACHER ARAGORN (Aufhebung in SEE?)
Film: Als Aragorn den Palantír berührt, bricht er zusammen.
Buch: Aragorn fordert den Palantír von Gandalf und benutzt ihn später, um sich Sauron zu offenbaren und ihn herauszufordern.
+ Saurons gewaltige Stärke und Macht wird illustriert, da selbst Aragorn seinen Blick nicht erträgt. Eine Provokation Saurons würde eventuell zwiespältig interpretiert werden.
- Aragorns Kraft als legitimer Königserbe wird heruntergespielt. Sein Weitblick und sein Mut mit der Herausforderung Saurons kommen nicht zur Geltung.

STOLZER THÉODEN
Film: König Théoden zeigt sich wieder stolz und ist nicht sofort bereit Gondor zur Hilfe zu eilen.
Buch: Théoden zeigt sich allgemein nicht so widerspenstig und eilt Gondor sogleich zur Hilfe.
+ Théodens Charakter des stolzen eigensinnigen Königs wird fortgeführt. Sein Charakter gewinnt an Tiefe und Größe, da er sich dann dennoch dazu entscheidet sich im Kampf gegen das Böse aufzuopfern.
- Weitergehende Verfremdung und Verfälschung der literarischen Vorlage.

GANDALFS RAT & AUFBRUCH
Film: Gandalf flüstert Aragorn zu, dass er einen anderen Weg gehen muss, um die Korsaren-Schiffe aufzuhalten. Er bricht danach mit Pippin auf, wobei sich beide noch verabschieden können.
Buch: Gandalf weiß nichts von den Schiffen und bricht sehr eilig auf.
+ Der Zuschauer erfährt früh von der Bedrohung aus dem Süden. Die Trennung von Pippin und Merry wird stark emotionialisiert.
- Es fehlt eine plausible Erklärung woher Gandalf von den Schiffen weiß.

MERRYS TREUESCHWUR (herausgeschnitten > SEE?)

Film:
Merry bietet König Théoden seine Treue außerhalb von Edoras vor den versammelten Kriegern Rohans an.
Buch: Im Buch geschieht dies in Helms Klamm.
+ Durch den Wechsel des Schauplatzes erhält die Szene einen feierlicheren Charakter.

DIE ENTSCHEIDUNG VON FRAU ARWEN

Film:
Arwen ist auf Geheiß ihres Vaters auf dem Weg zu den Grauen Anfurten. Doch während sie reitet sieht sie eine Zukunftsvision von ihrem ungeborenen Kind und König Elessar. Daraufhin reitet sie zurück nach Bruchtal und drängt ihren Vater dazu, das Zerbrochene Schwert neu zu schmieden.
Buch: Narsil wird bereits vor Aufbruch der Gefährten aus Bruchtal zu Andúril geschmiedet und Aragorn übergeben. Arwen verbleibt in Bruchtal und weder sie noch Elrond haben explizit beschriebene Zukunftvisionen.
+ Arwens Charakter wird weiter ausgebaut, die romantische Geschichte zwischen ihr und Aragorn verstärkt, da sie sich aktiv gegen den Willen ihres Vaters für das sterbliche Leben entscheidet.
- Verfälschung und Über-Emotionalisierung von Elronds und Arwens Charakter.

DIE NEUSCHMIEDUNG DES ZERBROCHENEN SCHWERTS

Film:
Der Film zeigt dann eine Szene, in der man die Neuschmiedung von Narsil sieht.
Buch: Narsil wird bereits vor Aufbruch der Gefährten aus Bruchtal zu Andúril geschmiedet.
+ Symbolisch passend zum dritten Film, da Aragorn nun soweit ist sein Königserbe anzunehmen.
- Aragorns Zweifel entsprechen nicht Tolkiens Auslegung des Charakters.

DER VEREINFACHTE TRUCHSESS
Film: Denethor weiß nur vom Nahen des Königs und fürchtet gestürzt zu werden. Ein Palantír wird nicht erwähnt.
Buch: Denethor weiß vom Ring der Macht, was zusammen mit seinem Kontakt zu Sauron der Hauptauslöser für seinen Wahnsinn ist.
+ Denethors Charakter wird vereinfacht. Eine Wiederholung von Boromirs Charakter wird vermieden.
- Der unheilvolle Einfluss des Rings und des Dunklen Herrschers geht verloren. Denethors Charakter wirkt zu flach und einseitig.

FEUERLEGER PIPPIN
Film: Nachdem Denethor Rohan nicht um Hilfe bitten möchte, lässt Gandalf Pippin das Feuersignal entzünden.
Buch: Denethor ruft Rohan selbständig um Hilfe, noch bevor Gandalf und Pippin angekommen sind.
+ Denethor wird, ähnlich wie Théoden, sofort als ein schwieriger und widerspenstiger Charakter etabliert. Pippin kommt dazu seinen Teil an der Sache beizutragen.
- Mit dem Verzicht auf die Zuhilferufung Rohans wird Denethor stolzer und wahnsinniger gezeigt als er es laut Buch zu diesem Zeitpunkt ist.

KEIN ROTER PFEIL
Film: Die Kette an Signalfeuern reicht bis nach Edoras. Aragorn erblickt es als erstes.
Buch: An der letzten Station wartet ein Reiterbote, der einen roten Pfeil als Zeichen nach Edoras bringt. Sein Name ist Hirgon und er versucht den Roten Pfeil zurück nach Minas Tirith zu bringen, doch er wird davor von Saurons Mordor-Streitmacht abgefangen.
+ Die Sache wird nicht unnötig verkompliziert. Ersparnis von Zeit. Aragorn wird involviert.
- Das Fehlen eines eindeutigen Symbols, das auch zurückgeschickt werden kan, lässt das Alarmsystem nicht ganz so ausgeklügelt erscheinen.

DER STATTHALTER VON MORDOR
Film: Von Anfang an wird ein Ork-Hauptmann unter der Streitmacht des Hexenkönigs etabliert. Er gibt die Kommandos auf dem Feld, und spricht mit dem Hexenkönig, sein Ende wird jedoch nicht gezeigt.
Buch: Gothmog wird kurz als Nachfolger erwähnt nachdem der Hexenkönig als Anführer vernichtet worden ist.
+ Die Masse an Orks erhält ein (hässliches) Gesicht.
- Hinzuerfundene Szenen und Dialoge, die Tolkiens Bild von den Orks nicht entsprechen.

PIPPIN REITET AUS
Film: Pippin reitet zusammen mit Gandalf hinaus um die Nazgûl zu vertreiben.
Buch: Pippin verbleibt in Minas Tirith.
+ Pippin wird nicht alleine zurückgelassen und seine Begegnung mit Faramir wird initiiert.
- Pippin wird unnötiger Gefahr ausgesetzt.

FARAMIR UND DER HALBLING
Film: Als Faramir bei seiner Rückkehr nach Minas Tirith Pippin in den Straßen der Stadt erblickt, stutzt er und Gandalf findet heraus, dass dies nicht der erste Halbling sei, den er bisher gesehen habe. Er erzählt ihm sofort von Frodo und Sam.
Buch: Faramir erzählt in Beisein seines Vaters von seiner Begegnung mit Frodo und Sam.
+ Filmdramatisch gesehen ist es besser wenn solche Dinge sogleich geschehen anstatt hinausverzögert zu werden.
- Denethor wird nicht eingeweiht in Frodos Mission den Ring der Macht zu vernichten. Sein Wahnsinn beschränkt sich daher nur auf die Angst durch die Rückkehr des Königs gestürzt zu werden.

KEIN BEREGOND
Film: Pippin lernt während seines Aufenthalts niemanden aus der Bevölkerung kennen.
Buch: Pippin lernt Beregond und dessen Sohn kennen.
+ Einsparung eines weiteren Charakters und damit von Filmzeit.
- Die Bevölkerung bleibt fremd und gesichtslos. Verlust eines wichtigen Charakters und damit nachtragende Veränderung der Handlung.

KEINE WEGSCHEIDE (Aufhebung in SEE?)
Film: Sam, Frodo und Gollum gelangen direkt nach Minas Morgul.
Buch: Die drei erreichen die große Kreuzung in Ithilien, wo sie auch eine umgestürzte Königsstatue sehen.
+ Einsparung von Filmzeit.
- Eine schöne symbolische Szene fehlt.

ELROND AUF REISEN & ARWENS DROHENDER TOD

Film: Elrond begibt sich auf den Weg nach Dunharg, um Aragorn das neu geschmiedete Schwert zu übergeben. Er berichtet aber auch davon, dass Arwen nun im Sterben liegt und ihr Schicksal an den Ring gebunden sei. Gleichzeitig rät er ihm nochmals den Weg nach Süden zu wählen um die Toten zu erwecken und mit ihnen die Schwarzen Korsaren abzufangen.
Buch: Narsil wird bereits vor der Abreise der Gefährten neu geschmiedet und Aragorn überreicht. Ein Banner wird ihm von den Waldläufern Arnors überbracht, die zusammen mit Elronds Söhnen in den Krieg ziehen. Elrond selbst verbleibt in Bruchtal. Aragorn entschließt sich mit Hilfe des Palantírs dazu selbst seinen Weg zu wählen und wird von niemandem gedrängt. Arwen wird in keinster Weise mit dem Ring in Verbindung gesetzt und ist auch nie dem Sterben nahe.
+ Elronds Charakter durchläuft eine interessante Entwicklung, die sich über die gesamte Filmtrilogie erstreckt. Er muss sich der Entscheidung seiner Tochter beugen. Aragorn wird durch Arwens drohenden Tod und dem baldigen möglichen Untergang Gondors dazu gedrängt sein Königserbe anzunehmen.
- Elronds Status als weiser Lenker und Planer aus der Ferne wird untergraben. Aragorn erscheint nicht sehr weitsichtig und entschlossen. Arwen gleich sterben zu lassen ist völlig übertrieben und völlig unplausibel.

PIPPINS LIED

Film:
Denethor zwingt Pippin zum Singen, während er genüsslich speist und Faramir in den Tod reitet.
Buch: Denethor fragt Pippin zwar nach einem Lied, aber zwingt ihn nicht zum Singen. Er berät sich daraufhin mit Gandalf. Faramirs Rückkehr zu den äußeren Verteidigungsposten findet erst später statt.
+ Eine wunderschöne filmische Sequenz, die dem Zuschauer den Wahnsinn Denethors auf packende Weise vorführt.

IMRAHIL & FARAMIRS RÜCKZUG

Film: Bei seinem Selbstmordangriff auf Osgiliath wird Faramir von mehreren Pfeilen getroffen und bewusstlos von seinem Pferd nach Minas Tirith zurückgetragen, während Saurons Streitmacht bereits anmaschiert. Prinz Imrahil kommt nicht im Film vor.
Buch: Faramir wird nur durch einen einzelnen vergifteten Südländer-Pfeil getroffen. Prinz Imrahil ist derjenige, der ihn zurück in die Stadt trägt. Es gibt keinen Selbstmordangriff, sondern einen halbegs geordneten Rückzug mit einem Drittel an Verlusten.
+ Da Imrahil gestrichen ist, entfällt die Vorstellung dieses Charakters. Die Verwundung Faramirs wird dramatischer dargestellt. Der Wahnsinn Denethors durch den unsinnigen Angriffsbefehl unterstrichen.
- Verlust eines weiteren beliebten Charakters. Es erscheint unrealistisch wie Faramir als einziger nur wenige hundert Meter vor der Morgul-Armee hereingeschleift wird.

AUF DEM WEG ZUM DIMHOLT
Film: Aragorn will alleine los, doch Gimli und Legolas überraschen ihn und gehen mit ihm. Ihr Aufbruch wird bemerkt und von Gamling zugleich als Zeichen der Hoffnungslosigkeit gesehen. Théoden beschwichtigt, doch er spricht seinen Männern auch keinen Mut zu.
Buch: Die Graue Schar folgt Aragorn seinem Schicksal entgegen, er versucht nicht alleine fortzugehen. Éowyn bemerkt als einzige ihre Abreise. Am nächsten Morgen scheinen die Rohirrim eher froh darüber zu sein, dass die seltsamen Gestalten fort sind. Théoden ist zu dieser Zeit noch auf dem Weg nach Dunharg.
+ Die Freundschaft der drei wird betont und es kommt sofort zu einer deutlichen Reaktion der Rohirrim. Aragorns Status als angesehener und beliebter Heerführer wird weitergeführt.

DERNHELM
Film: Merry erkennt es sofort, dass es Éowyn ist. Der Name Dernhelm wird nicht genannt. Éowyn begibt sich eher aus Liebe in den Krieg und nicht mit dem Willen sterben zu wollen.
Buch: Éowyn gibt sich als Dernhelm aus und es gelingt ihr auch Merry zu täuschen. Ihr Wunsch zu sterben wird recht deutlich gemacht.
+ Es wäre schwer zu glauben gewesen wie es Éowyn gelingen soll sich mit ihrer femininen Stimme als Mann auszugeben. Éowyn erhält einen positiveren Grund zu kämpfen.
- Tolkien hat die Schildmaid von Rohan anders konzipiert, die Tragik in ihrem Wunsch ihr Leben auf dem Schlachtfeld zu beenden geht verloren.

PLATTENRÜSTUNGEN
Film: Einige der Verteidiger von Minas Tirith tragen schwere Plattenrüstungen, ähnlich wie jene aus dem Mittelalter.
Buch: Im Buch werden keine Rüstungen erwähnt, die stärker sind als Kettenhemde. (Mit Ausnahme der Ritter von Dol Amroth)
+ Visuell beeindruckendere Kostüme.
- Tolkiens Mittelerde befand sich noch nicht auf dem Entwicklungsstand des Hochmittelalters.

DIE PFADE DER LEBENDEN TOTEN

Film: Aragorn, Gimli und Legolas werden in einem unterirdischen Gang mit einem Haufen untoter Krieger eines vergangenen Zeitalters konfrontiert und fordern von ihnen Lehnstreue ein. Dabei kommt es zu einem kleinen Kampf zwischen Aragorn und dem König der Untoten. Es wird gesagt, dass Isildur sie verflucht habe.
Buch: Im Buch werden die Pfade der Toten ohne größere Probleme durchquert und die Geister von Erech schließen sich ohne kämpferische Auseinandersetzung den Gefährten und den Waldläufern an.
+ Zusätzliche Dramatik dadurch, dass die Toten nicht so einfach zu mobilisieren sind. Die Durchquerung der Pfade der Toten erscheint gefahrvoller.

GOLLUM ENTZWEIT FRODO UND SAM
Film: Gollum gelingt es mit heimtückischen Psycho-Tricks Frodo dazu zu bringen Sam fortzuschicken.
Buch: Sam und Frodo werden durch das Labyrinth in Kankras Lauer getrennt.
+ Dramatische und emotionale Weiterentwicklung des Konflikts. Gollums Niedertracht kommt noch stärker zu Vorschein.

KAMPF IN DER STADT

Film:
Orks gelangen mit hohen Belagerungstürmen auf die Mauern von Minas Tirith, wo sie bekämpft werden müssen. Grond durchschlägt das Haupttor und Orks und Trolle stürmen in die Weiße Stadt.
Buch: Mit Hilfe des Hexenkönig gelingt es Grond das Tor zu durchstoßen. Er allein reitet herein und trifft auf Gandalf. Es kommt zu keiner teilweisen Eroberung der Stadt.
+ Dadurch, dass der Kampf innerhalb von Minas Tiriths Mauern ausgetragen wird, wirkt die Lage noch verzweifelter und damit dramatischer.

DENETHORS TODESFALL
Film: Denethor greift Pippin an, der Faramir aus dem Feuer rettet und wird dann von Gandalf und Schattenfell auf den Scheiterhaufen bugsiert. Der Truchsess fängt Feuer, rennt hinaus und stürzt theatralisch von der Spitze der Veste hinab in den Abgrund.
Buch: Gandalf rettet Faramir und während Denethor den Palantír offenbart übergibt er sich selbst dem Feuer.
+ Spektakuläres Ende des Wahnsinnigen.
- Weitere starke Abänderung des Charakters. Übertrieben theatralisches Ende.

GANDALF VS. HEXENKÖNIG (herausgeschnitten > SEE?)
Film: Gandalf und Pippin auf Schattenfell treffen auf einer Stadtmauer von Minas Tirith auf den Hexenkönig und seinem geflügelten Reittier.
Buch: Der Hexenkönig reitet auf einem Pferd durch das aufgebrochene Stadttor und trifft dort auf Gandalf. Pippin ist nicht zugegen.
+ Kein komplizierter Wechsel des Reittieres vonnöten.
- Eine der stärksten Momente des Buches wird verfremdet.

KEIN GHAN-BURI-GHAN (herausgeschnitten? > SEE?)
Film: Das Heer der Rohirrim gelangt direkt zum Pelennor.
Buch: Ghan-buri-Ghan, der Häuptling der wilden Drúadan-Menschen, zeigt Théoden eine Abkürzung durch das Steinkarrental, damit sie rechtzeitig zur Schlacht ankommen.
+ Größeres Überraschungsmoment wenn die Rohirrim erscheinen.
- Ein schönes Beispiel für den Zusammenhalt aller freien Völker fehlt.

ÜBER DEN TOD
Film: Während einer der inneren Ringe Minas Tiriths belagert wird, sprechen Gandalf und Pippin miteinander über den Tod.
Buch: Eine solche Szene wird nicht beschrieben.
+ Ein ruhige, hoffnungsspendende Szene inmitten der Schlacht. Sie verdeutlicht die Menschlichkeit der Charaktere.

THÉODENS ANSPRACHE

Film:
König Théoden hält eine feurige Ansprache und reitet die Schlachtreihe ab, dabei mit seinem Schwert die Speerspitzen seiner Krieger berührend. Mit "Tod!"-Schreien heizt er seine Mannen an zum Angriff der Rohirrim.
Buch: Théoden verzagt für einen Moment beim Anblick des Schlachtfeldes, doch dann prescht er nach einer kurzen Ansprache los. Éomer wird später beim Tode Théodens die Gefolgsleute zu einem Ritt in den Untergang anheizen.
+ Eine stimmungsvolle heroische Dramatisierung vor dem Beginn der Schlacht.

KAMPF GEGEN DIE MUMÂKIL

Film: Die Rohirrim bekämpfen die Mumâkil und bringen einige zu Fall. Éowyn und Éomer verbuchen jeweils einen für sich. Später vollbringt es auch Legolas in einer spektakulären Einzelaktion.
Buch: Éomer führt die Rohirrim nach dem Tode Théodens und der Vernichtung des Hexenkönigs in die Reiterei der Haradrim, wo sie auf die Mumakîl treffen. Die Pferde der Rohirrim scheuen vor einem Angriff und so werden sie allmählich umzingelt. Erst nach der Ankunft der Schiffe kommt es zum Kampf gegen die Mumâkil, doch genaue Aktionen werden nicht beschrieben.
+ Effektreiche Action-Szenen. Sowohl Éomer als auch Éowyn können sich als Helden profilieren. Legolas kommt wieder zu einer Stunt-Szene, in der seine besonderen Fähigkeiten zelebriert werden.
- Übertriebene Darstellung.

THÉODENS ENDE
Film: Théoden und Schneemähne werden durch einen Angriff des Hexenkönigs umgebracht. Der sterbende König spricht seine letzten Worte zu Éowyn.
Buch: Nachdem Théoden die Standarte der Haradrim zerstört hat, bringt ein Pfeil Schneemähne zu Fall und zermalmt dabei seinen Reiter, während der Hexenkönig landet. Théoden spricht vor seinem Tode noch mit Merry.
+ Dramatischeres Ende des Königs. Éowyns Beziehung zu Théoden wird bis zum Ende forgeführt.
- Das eigentliche tragische Ende geht verloren. Merrys Beziehung zu Théoden ebenfalls.

DIE VERNICHTUNG DES HEXENKÖNIGS

Film:
Der Hexenkönig vreschwindet einfach und vergeht mit einem gewaltigen markerschütternden Schrei. Seine Krone rollt zu Boden.
Buch: Der Hexenkönig vergeht ohne Schrei, seine Kronenmaske zieht sich zusammen und er "implodiert".
+ Visuell effektvolleres Ende des Hexenkönigs.
- Die Vernichtung des Hexenkönigs scheint relativ unbemerkt zu bleiben.

SAURONS VERBÜNDETE
Film: Das Heer besteht hauptsächlich aus Orks und Trollen. Die Haradrim beschränken sich auf die Mumâkil. Ostlinge werden nur kurz gezeigt. Die Hauptstreitmacht kommt aus Minas Morgul.
Buch: Es wird von vielen unterschiedlichen Menschenvölkern berichtet. Variags aus Khand und schwarze Menschen aus Weit-Harad z.B. Es stößt zudem ein mindestens genauso großes Heer aus Mordor vom Norden her hinzu.
+ Mehr political correctness wenn es hauptsächlich gegen monsterhafte Orks geht. Verminderung von Rassismus-Vorwürfen.
- Verlust der Vielfalt unter Saurons Dienern.

DER ANGRIFF DER LEBENDEN TOTEN

Film: Aragorn, Gimli und Legolas stürmen mit dem Untotenheer auf das Schlachtfeld und reinigen den Pelennor und die Stadt von allem Bösen.
Buch: Die Geister von Erech helfen Aragorn nur bei der Eroberung der Korsarenschiffe in Pelargir. Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern wird durch die überraschende Ankunft von Aragorn und seinen Gefährten entschieden.
+ Effektvollerer und plausiblerer Sieg durch eine übernatürliche Armee.

PIPPIN AUF DEN PELENNOR-FELDERN

Film: Pippin läuft nach dem Kampf hinaus und findet seinen Freund dabei.
Buch: Pippin verlässt Minas Tirith nicht und er trifft zufällig in einer leeren Gasse auf Merry.
+ Zeit wird gespart, anstatt zu zeigen wie sich Merry und andere Überlebende in die Stadt aufmachen bzw. gebracht werden, braucht er nur kurz gefunden zu werden. Die Freundschaft zwischen den beiden wird zudem abermals betont.

DIE ENTSCHEIDUNGEN VON MEISTER SAMWEIS
Film: Sam sieht wie Frodo abgeschleppt wird, und bekommt kurz mit, dass er noch lebt.
Buch: Samweis benutzt den Ring um sich unsichtbar zu machen und verfolgt die Orks in einem dunklen Gang. Er lauscht einem längeren Gespräch zwischen Gorbag und Schagrat, doch als er erfährt, dass Frodo noch lebt, geht er zum Angriff über. Doch eine Tür schließt sich vor ihm und er wird von den Orks und ihrer Beute getrennt.
+ Die Benutzung des Rings in diesem Moment würde Sauron blind erscheinen lassen. Die Szene wird auf das wichtigste konzentriert.

SAMWEIS DER ORKSCHLÄCHTER
Film: Samweis muss sich im Turm von Cirith Ungol gegen mehrere Orks behaupten, um Frodo herauszuholen. Er tötet Gorbag bevor dieser Frodo erreicht.
Buch: Samweis löst einen Alarm aus und sieht wie einige Orks erschossen werden. Er schleicht sich rein und bekommt einiges vom Kampf zwischen Gorbag und Schagrat mit. Schagrat kämpft sich späte an Sam vorbei nachdem er Gorbag getötet hat und flieht mit der Beute. Dieser findet Frodo indem er ein Lied singt und einen Orkwächter namens Snaga dazu bringt das Versteck zu offenbaren. Er tötet keinen der Orks während er durch den Turm schleicht.
+ Sams Entwicklung zum selbstbewussten Held wird visuell sichtbar eingeleitet. Die Szene wird auf das wichtigste konzentriert.

FEHLENDE HEILUNG (Aufhebung in SEE?)
Film: Sowohl Aragorns heilenden Hände als auch die sich entwickelnde Liebe zwischen Éowyn und Faramir fehlen.
Buch: Aragorn heilt Faramir und Éowyn. Diese beiden bleiben zurück in den Häusern der Heilung zurück und lernen sich kennen und lieben.
- Es fehlt die symbolische Zuschaustellung von Aragorns königlichem Erbe und die Akzeptanz durch das Volk. Das späte Glück von Faramir und Éowyn wird verschwiegen.

DIE LETZTE BERATUNG

Film:
Aragorn, Éomer, Gandalf, Gimli und Legolas treffen sich nach der Schlacht in Denethors Halle und besprechen dort die weitere Vorgehensweise. Aragorn schlägt vor, Sauron mit einem Angriff auf das Schwarze Tor abzulenken, damit Frodo und Sam die Möglichkeit haben ihre Mission zu vollenden. Gandalf ist plötzlich eher skeptisch.
Buch: Diese Diskussion findet außerhalb der Stadt, in Aragorns Lager statt. Gandalf macht den Vorschlag für den Ablenkungsangriff. Aragorn offenbart sich bereits nach der Schlacht um Helms Klamm und benutzt dabei den Palantír von Isengart.
+ Aragorns Lager und der Grund, weshalb er die Stadt nicht betreten will, müssen nicht erklärt werden. Dadurch, dass er den Vorschlag unterbreitet, wird dem Zuschauer vermittelt wie er nun in die Rolle des Anführers gewachsen ist.
- Der große symbolische Charakter in Bezug auf Aragorns Weigerung die Stadt zu betreten geht verloren. Der weise Gandalf erscheint plötzlich zaghaft und wankelmütig.

DIE LAST DES RINGES
Film: Die Kette, die den Ring trägt, schneidet sich aufgrund des wachsenden Gewichts allmählich in Frodos Nacken und hinterlässt eine Wunde. Seine Haut wird bleicher und Gollum immer ähnlicher.
Buch: Das Gewicht des Rings ist hauptsächlich psychisch gemeint und verursacht bei Frodo keine physischen Schäden.
+ Auf diese Weise kann auf visuellem Wege die wachsende Last des Ringes und die damit verbundenen Qualen gezeigt werden.

ABKÜRZUNG ZUM SCHICKSALSBERG (Aufhebung in SEE?)
Film: Sam und Frodo begeben sich auf direktem Wege zum Schicksalsberg. Sie treffen dabei auf keine Orks.
Buch: Sam und Frodo wandern weite Strecken durch das Schwarze Land und müssen sich dabei sogar unter eine Ork-Patrouille schmuggeln.
+ Einsparung von Filmzeit.
- Das Eindringen in das Land des Feindes erscheint zu einfach und zu schnell. Man erfährt nur wenig über das Schicksal der Orks.

ABKÜRZUNG ZUM SCHWARZEN TOR (Aufhebung in SEE?)
Film: Das Heer des Westens gelangt rasch zum Morannon.
Buch: An der Wegscheide lässt Aragorn die Königsstatue wieder errichten, die Brücke nach Minas Morgul abbrennen und eine Wache zurück. Später wehren sie in Ithilien einen Angriff ab und Ängstliche werden nach Cair Andros fortgesandt.
+ Einsparung von Filmzeit.
- Es wirkt als wäre das Schwarze Tor nur einen Steinwurf von Minas Tirith entfernt.

SAURONS MUND BLEIBT STUMM (Aufhebung in SEE)
Film: Aragorns Aufforderung wird nicht beantwortet. Sie erfahren nicht davon dass Frodo womöglich gefangen genommen wurde.
Buch: Der Marschall des Dunklen Turms überbringt ihnen das Mithrilhemd Frodos und stellt Forderungen.
+ Ein weiterer neuer Charakter und damit Filmzeit wird eingespart.
- Die Verzweiflung in den Helden kommt nicht zur Geltung.

DIE SCHLACHT AM SCHWARZEN TOR

Film:
Das Heer des Westens bildet einen Kreis und Aragorn hält eine Rede vor ihnen. Später gehen sie angeführt von Aragorn zum Angriff über. Aragorn bekommt es mit einem Troll zu tun und unterliegt ihm beinahe.
Buch: Es gibt keine Ansprache und das Heer verteilt sich auf zwei Schlackenhügel. Saurons Streitmacht greift sie nach der Unterhandlung mit Saurons Mund an. Pippin gelingt es einen Troll zu besiegen.
+ Aragorns Rede weckt noch einmal Emotionen und unterstreicht seine neue Königsrolle. Die Beinahe-Niederlage gegenüber dem riesigen Troll verstärkt die Dramatik.

SAURONS ENDE
Film: Der Dunkle Turm stürzt ein und Sauron löst sich in einer riesigen Schockwelle auf. Die Zerstörung Barad-dûrs hat zur Folge, dass sich ein gewaltiger Schlund auftut und einen Großteil der Streitmacht des vernichteten Dunklen Herrschers und auch das Schwarze Tor in die Tiefe reißt. Das Heer des Westens wird aber verschont.
Buch: Nachdem der Ring vernichtet ist, stürzt das Schwarze Tor ein. Saurons Diener zerstören sich von selbst während die Ostlinge und Haradrim fliehen. Sauron vergeht in einer unheilvollen Wolke. Barad-dûr muss später noch geschliffen werden.
+ Effektvolleres Finale und einfache sowie zeitsparende Lösung der Frage, was aus Saurons Streitmacht nach dessen Vernichtung geschehen soll.
- Übertriebene und unlogische Darstellung.

FRODOS ERWACHEN & ARAGORNS KRÖNUNG
Film: Nach der Zerstörung des Rings in der Glut des Schicksalsberges wird Frodo nach Minas Tirith gebracht, wo er in den Häusern der Heilung im Kreise seiner Freunde wieder erwacht. Bei Aragorns Krönung auf der Veste trifft er überrascht auf Arwen.
Buch: Frodo erwacht in Aragorns Lager in Ithilien und wird auf dem Feld von Cormallen geehrt. Aragorns Krönung findet vor dem Stadttor statt, Arwen und ihr Geleit treffen erst zwei Monate nach der Krönungszeremonie ein.
+ Die Filmemacher können auf weitere Handlungsschauplätze verzichten und alle Festlichkeiten zu einem verbinden.

DIE UNNÖTIGE BEFREIUNG DES AUENLANDES

Film:
Die Hobbits erfahren von der Verwüstung ihrer Heimat nur durch eine Traumvision beim Blick in Galadriels Spiegel. Sie kehren in eine unbefleckte Heimat zurück.
Buch: Beim Blick in Galadriels Spiegel sieht Sam die Verwüstung ihrer Heimat. Das Auenland gerät in der Tat unter den Einfluss Sarumans. Seine Handlanger müssen von den heimgekehrten Hobbits bekämpft und vertrieben werden. Saruman und Schlangenzunge finden erst an dieser Stelle den Tod.
+ Die Befreiung des Auenlandes würde als ein recht schwaches Finale im Vergleich zu den riesigen Schlachten des Ringkriegs erscheinen. Die Erzählung würde zuviel Zeit kosten.
- Dieses Kapitel stellt einen wichtigen Abschnitt in der Geschichte dar, denn er zeigt wie sehr sich die Hobbits durch ihre Abenteuer verändert haben und wie Sam, Merry und Pippin sich am Ende nochmal als echte Helden beweisen können, während Frodos große Tat relativ unbeachtet bleibt. Kriegsveteran Tolkien wollte damit zudem auch zeigen, dass die Heimat sich verändert und in Gefahr ist, während man in fernen Ländern Kriege führt.

DIE GRAUEN ANFURTEN
Film: Die Hobbits werden von Gandalf abgeholt, welcher den alten Bilbo mitgebracht hat. Bei den Grauen Anfurten treffen sie auf Galadriel, Celeborn, Elrond und Círdan (letzterer nur im Hintergrund). Während des Abschieds erklärt Frodo seinen Freunden, dass auch er fortgehen muss. Merry und Pippin wenden sich vor Sam vom Anblick des fortfahrenden Schiffs ab.
Buch: Frodo und Sam treffen sich im Waldende mit Gandalf, Bilbo, Galadriel und Elrond, wo er bereits Sam verrät, dass auch er gehen muss. Zusammen begeben sie sich dann zu den Grauen Anfurten, wo Merry und Pippin unangemeldet zu ihnen stoßen. Es wird offenbart, dass Gandalf den dritten Elbenring trägt. Die drei zurückgelassenen Hobbits begeben sich gemeinsam auf den Nachhauseweg. Celeborn verbleibt in Lórien und es folgen noch weitere Elbenschiffe, die in den Westen fahren.
+ Geradlinigerer Ablauf der Verabschiedung. Komplizierte Erklärung wie Narya von Círdan zu Gandalf gelangte, wird eingespart. Das Schwinden der Elben in Mittelerde wird endgültig gemacht.
- Die Elbenringe verlieren an Bedeutung. Das Schwinden der Elben vollzieht sich zu rasch.


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