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  Hevenstag, 25. Nachlithe 2019
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Geschichte wurde Legende... Legende wurde Mythos
Und Dinge, die niemals hätten vergessen werden dürfen... gingen verloren,
bis heute.
- Offizieller Filmslogan -



ÄNDERUNGEN - ALLGEMEIN

GEDICHTE UND LIEDER
Film: Tolkiens Gedichte und Lieder, die im Buch eingearbeitet sind, finden im Film praktisch keine Verwendung.
Buch: Umfangreiche Gedichte und Lieder, die von den Protagonisten vorgetragen werden.
+ Laut Peter Jackson sei es schwer diese in den Handlungsverlauf der Geschichte einzubinden.
- Die Gedichte und Lieder sorgten im Buch für sehr viel Tiefe und Atmosphäre.

EMANZIPATION DER FRAUENROLLEN

Film:
Alle weiblichen Rollen, vor allem Arwen, werden etwas mehr in den Vordergrund gerückt.
Buch: Die einzigen bedeutenden weiblichen Hauptfiguren sind Galadriel, Arwen und Éowyn. Alle drei stehen trotz ihrer Bedeutung eher im Hintergrund.
+ Ginge es exakt nach der Buchvorlage, würde der Zuschauer kaum etwas von der romantischen Beziehung zwischen Arwen und Aragorn mitbekommen. Natürlich kann man dahinter markttechnische Interessen sehen, da man damit sicherlich auch weibliche Zuschauer gewinnen möchte. Doch man muss sich darüber klar werden, dass Frauen in Tolkiens Vorlage zwar nichts so oft im Vordergrund stehen, jedoch enorm wichtige Rollen darstellen und starke Charaktere verkörpern. Bei der Umsetzung des Buchs als Film muss man daher zwangsläufig die weiblichen Hauptrollen ein wenig aufblasen.
- Tolkien war mit Sicherheit kein Frauenfeind, man muss sich halt bewusst werden, dass diese Geschichte in einer mittelalterlich angehauchten Welt spielt, und da ist es nur realistisch, dass es Männer sind, die in den Krieg ziehen und die Geschicke der Welt bestimmen.

HUMORVOLLE DIALOGE
Film: Obwohl sehr viele Dialoge aus dem Buch herausgegriffen werden, wird es auch viele hinzuerfundene Sequenzen geben. Vor allem Merry und Pippin im ersten und Gimli im zweiten Teil fungieren als Spannungsbrecher durch lustige Auftritte.
Buch: Allgemein kein sehr humorvoller Ton.
+ Die dramatische und düstere Geschichte erhält durch diese lustigen Abschnitte mehr Kontrast und Entspannung. Zudem wachsen einem auf diese Weise die einzelnen Charaktere schneller ans Herz.
- Die Dialoge stammen von den Filmemachern und könnten dadurch Tolkiens ursprüngliche Charaktere verzerrt darstellen.

HERKUNFT DER ZAUBERER

Film:
Es wird im Film angedeutet, dass Gandalf, Saruman und auch Sauron Maiar sind, und dass die Istari Abgesandte der Valar sind.
Buch: Hier ist die Vorlage etwas zurückhaltender. Es wird im HdR nicht erklärt, wer die Istari bzw. Maiar sind, und woher sie kommen. Dies erfährt man erst in den Folgewerken Tolkiens.
+ Dies erleichtert den mit Fantasyliteratur unvertrauten Zuschauern ein wenig das Verständnis. Die meisten Erwachsenen würden automatisch nach einer Erklärung für die Existenz und Herkunft der Zauberer verlangen, bevor sie sich mit solchen mythischen Charakteren anfreunden können. Gleichzeitig sorgen diese knappen Andeutungen für mehr Tiefe.
- Für die eigentliche Geschichte ist es irrelevant woher die Zauberer kommen und wer sie sind. Zauberer sind Allgemeingut von Märchen und Legenden und bedürfen eigentlich keiner Erklärung.

SZENENWECHSEL
Film: In den letzten beiden Filmen wird immer wieder zwischen der Reise von Frodo und Sam und den Erlebnissen der anderen Gefährten hin- und hergewechselt.
Buch: Zweiteilung der Romane, daher keine echten Szenenwechsel zwischen den verschiedenen Protagonisten.
+ Solche Szenenwechsel sind ein übliches Element für Filme mit separaten Handlungslinien. Eine Zweiteilung des Films und die damit verbundene Zeitverschiebung würde die Zuschauer zu sehr verwirren.
- Einige überraschende Momente gehen auf diese Weise verloren, denn dadurch dass man als Leser nicht auf Anhieb davon erfährt, was den anderen Charakteren passiert, entsteht im Buch eine starke Spannung.






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