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Überlebt MGM dank Geldspritze?
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Meldung verfasst am 09. April 2010
Autor: Torwächter [ torwaechter@sphaerentor.com ]
 

Wie Insider berichten, soll MGM nun nicht verkauft werden, da das Angebot von Warner Bros. zu niedrig sei. Stattdessen liegen Angebote von Hedgefonds und Risikokapital-Veleihern vor, welche MGM einen Kredit von 500 Millionen bis 1 Milliarde US-Dollar gewähren wollen, damit das Studio weiter überlebt und den "Hobbit"-Zweiteiler sowie den nächsten James Bond Film umsetzen kann. So lukrativ die beiden Franchises auch sein mögen, das ganze ist dennoch mit hohen Risiken behaftet, da die sonstigen Filmproduktionen aus dem Hause MGM eher nicht nach großen Hits aussehen, und sich die Schulden und Verluste entsprechend erstmal weiter anhäufen werden.

Die Financial Times berichtet nun aber, dass die beiden Regie-Gebrüder Tony ("Top Gun", "Beverly Hills Cop II", "Staatsfeind Nr. 1") und Ridley Scott ("Alien", "Gladiator", "Königreich der Himmel"), die zusammen die Produktionsfirma Scott Free führen, Interesse daran hätten, das Management von MGM zu übernehmen. Es dürfte gesichert sein, dass die derzeitige Führungsetage von MGM bei Rettung des Studios gefeuert werden würde, und mit den beiden bekannten und erfolgreichen Filmemachern hätte das Studio zumindest wieder eine solide kreative Basis in der Leitungsebene, der man Vertrauen schenken kann.

Man darf gespannt sein, wie die Entscheidung der Aktieninhaber in den nächsten Tagen ausfallen wird. Erst wenn die Zukunft von MGM geklärt ist, kann es jedenfalls mit der Hobbit-Produktion ernsthaft losgehen, wie Guillemo Del Toro kürzlich bestätigt hat...


Quelle: Deadline - Hollywood







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