Portal <
Info/Impressum <
Team <
Forum <
 [ 726019/M3 ]
[ Suche | Einloggen | Kontakt ]
 




LETZTER WIDERSTAND

Aureus. Eine riesige, golden strahlende Festung inmitten der Hauptstadt von Caderis, der Heimatwelt des Space Marine-Ordens der Goldenen Adler. Meterdicke Wände, von dutzenden Ringen noch dickerer Mauern geschützt, welche wiederum durch hunderte Geschütztürme verteidigt wurden. Nicht ein Meter dieser Burg war unbefestigt. Die Festung wurde nach innen hin immer größer. Der höchste Punkt Aureus' war ein Kilometer hoher Turm, der weit in den Himmel ragte. In seiner grimmigen, tödlichen Pracht war Aureus ein stehendes Sinnbild des Imperiums. Unbeugsam. Uneinnehmbar.

Zumindest war dies noch vor wenigen Monaten so gewesen. Bis der Feind kam. Space Marines des Chaos, Verräter am Imperium und Diener der ruinösen Mächte der Chaosgötter. Sie waren in scheinbar unendlicher Zahl angerückt, Space Marines, einfache Kultisten und selbst Dämonen warfen sich ohne Rücksicht auf Verluste einen nach dem anderen gegen die standhaften Verteidiger von Caderis, welche diesem plötzlichen und überwältigendem Angriff kaum etwas entgegenzusetzen hatten. Die PVS fiel innerhalb weniger Tage, und selbst die Space Marines konnten dieser schieren Masse an Gegnern nicht widerstehen. Stück für Stück wurden sie zurückgedrängt, und obwohl jeder Zentimeter, den die Streitmächte des Chaos für sich beanspruchten, mit tausenden Toten ihrerseits erkauft wurde, hielten sie in ihrem Wahnsinn nicht inne und schlugen weiter auf ihre Feinde ein. Der gesamte Planet fiel innerhalb von nur wenigen Wochen. Bis sie schließlich Aureus erreichten. Die Adler hatten sich in ihre gewaltige Festung zurückgezogen, im Glauben, dem Feind dort widerstehen zu können, ihn dort zurückschlagen zu können. Doch sie irrten sich. Selbst die dicken Mauern Aureus' vermochten nicht, den Feind ewig zurückzuhalten. Milliarden von Ketzern fielen unter dem wütenden Beschuss ihrer Verteidiger, doch für jeden Toten waren wieder hunderte neue zur Stelle, die sich der Schlacht anschlossen. Ring um Ring fiel unter der rohen Masse an Feinden, die sich Welle um Welle gegen die Mauern warfen. Letztendlich wurden die wenigen Marines, die das Massaker bis dahin überstanden hatten, hinter die letzte Verteidigungslinie zurückgedrängt. Im Thronsaal ihres toten Ordensmeisters hatten sie sich verschanzt, zwölf Krieger, bereit bis zum letzten Mann zu kämpfen, und warteten dort auf den Tod.

Oberkommandierender Proximus ließ seinen Blick durch den Thronsaal schweifen. Er war trotz den Angriffs in tadellosem Zustand: nichts war umgestoßen, trotz des massiven Artilleriebeschusses, und die Wände leuchteten nach wie vor im Ordensüblichen Gold. „Von hier aus betrachtet“, dachte Proximus, „könnte man fast meinen hier herrscht Frieden.“ Doch es herrschte kein Frieden. Es herrschte nur der Krieg. Die verräterischen Soldaten des Chaos sammelten sich für den letzten, entscheidenden Sturm auf den Thronsaal. Sie bereiteten sich darauf vor, die für den Orden heilige Festung endgültig in Besitz zu nehmen. Doch das würde er niemals zulassen. Sein Blick fiel auf seine elf Brüder. Sie wirkten abgekämpft und müde, was nach den harten Monaten des Krieges kein Wunder war. Ihre Körper und Rüstungen waren mit Blut verschmiert, frisches sowie bereits eingetrocknetes. Einige von Ihnen hatten scheußliche Verletzungen im Gesicht, Narben, Verbrennungen und einige durch Magie verursachte Wunden, die er nicht einzuordnen wusste. Und doch sah er in ihren Augen eine Art grimmigen Hasses. Er wusste, dass sie weiterkämpfen würden, selbst wenn man ihnen die Arme genommen hätte. Seit Monaten kämpften sie nun schon, und seit Monaten hielten sie stand, trotz der zahlreichen Toten und Verletzten. Und sie würden weiter standhalten. Sie würden ihre Feinde vernichten. Gnadenlos.

Proximus wurde durch ein lautes Piepen des Funkgeräts aus seinen Gedanken gerissen. Eine Funkübertragung? Hier? Das war unmöglich, sie waren die letzten Imperialen auf diesem Planeten. Er riss das Gerät aus der Halterung und hielt es sich vor das Gesicht. Doch bevor er reinsprechen konnte, meldete sich eine Stimme am anderen Ende: „Gargash, heiliger Diener des einzig waren Gottes Khorne, schickt nun seinen Unterhändler, um den Bauern des falschen Imperators sein Angebot-“ Doch die Stimme kam nicht zum Ende. Bei den Worten „falscher Imperator“ hatte Proximus seinen Energiehammer gepackt und mit einem wütenden Schrei auf das Gerät niederfallen lassen. Er würde sich diese blasphemischen, ketzerischen Worte nicht anhören. Er heftete seinen Blick auf das fünf Meter große Tor, welches gleich vermutlich von der anderen Seite geöffnet würde. Doch er wurde überrascht. Inmitten des Saals gab es einen Blitzschlag. Proximus fuhr herum und starrte auf die Stelle, wo eben noch der Blitz zu sehen gewesen war. Auch die anderen Krieger hielten die Waffen im Anschlag und zielten auf die Stelle. Dann - noch ein Blitz. Und noch einer. Er näherte sich vorsichtig den Blitzen, die sich langsam zu verbinden schienen, und dann, so musste es sein, eine Art Strudel bildeten, groß genug, dass ein Space Marine reingepasst hätte. Und tatsächlich: Aus dem Strudel trat eine zweieinhalb Meter große Gestalt, in eine schwere, blutrote Rüstung gehüllt, welche mit unheiligen Runen und ketzerischen Litaneien verziert war. Er hielt ein Crozius Arcanum, die Waffe eines Ordenspriesters, in der Hand, und auch diese war von Runen bedeckt. Der Totenkopf an der Spitze war durch das Bildnis eines gehörnten Dämons ausgetauscht worden, welcher von einer violetten Flamme überzogen war. Ein Chaoshexer.

„Nicht schießen!“ rief Proximus seinen Kriegern zu. Sie gehorchten, hielten die Waffen aber bereit und zielten wachsam auf den Chaoshexer. Dieser lächelte sie nur spöttisch an und wandte sich an Proximus. „Seid gegrüßt, Proximus, Oberkommandierender der Goldenen Adler, Verteidiger der stolzen Festung Aureus. Mein Name ist Margar Deleran.“ Er neigte immer noch lächelnd den Kopf, als wolle er Proximus seinen Respekt bezollen. „Ich bin hier, um euch den Willen meines Meisters, Gargash des Großen, zu überbringen. Natürlich ist Khorne mein einzig wahrer Meister, doch in diesem Fall-“ „Schweig, Ketzer!“ schrie Proximus ihn an, „Ich bin nicht hier, um mir die Namen deiner falschen Götter oder deiner Ketzerischen Meister anzuhören. Sag, was du zu sagen hergeschickt wurdest, oder ich verliere mich!“ Eine kurze Stille trat ein, in der Proximus und Margar sich feindselig musterten. Margar wandte zuerst den Blick ab und neigte wieder leicht den Kopf. „Natürlich, bitte verzeiht mir mein Gerede. Die Botschaft meines Meisters lautet wie folgt: Er zeigt sich von eurem Widerstand beeindruckt, obwohl er durch euch horrende Verluste erlitten hat. Er könnte euch natürlich einfach töten,“ er grinste Proximus verachtend an, „doch er respektiert Mut und Tapferkeit und ist nicht daran interessiert, Männer mit solchen Fähigkeiten sinnlos sterben Zu lassen. Daher bietet er euch hiermit an, sich ihm zu unterwerfen und unter seinem Befehl weiterzuleben. Überlegt es euch gut, Proximus. Er bietet euch die Macht des Chaos, unbegrenzte Macht. Ihr könntet ganze Systeme erobern, jegliche Freiheiten genießen, die euch bisher versagt wurden. Jeder Soldat und General dieser Galaxis würde vor eurem Namen erzittern.“ Er breitete wie in einer Geste des willkommens die Arme aus. „Kommt zu uns, Proximus. Kommt zu uns und lebt ein unvergessliches Leben, oder bleibt und sterbt einen sinnlosen Tod.“ Proximus trat einige Schritte vor. Er stand nun genau vor Margar und blickte ihm direkt ins Gesicht. „Gargash wird uns schon mehr bieten müssen, damit wir vor ihm knien.“ „Zum Beispiel?“ fragte Margar und legte leicht den Kopf schräg. „Seinen Kopf“ knurrte er und riss Margar selbigen mit bloßen Händen von den Schultern. Unmengen an Blut schossen aus der Stelle, wo früher der Kopf des Hexers war, und bespritzte die Wände, die Teppiche und die Marines selbst. Proximus verpasste dem Körper einen Tritt und beförderte ihn zurück in den Warpstrudel. Er schritt wütend zum Tor, stieß es eine Spaltbreit auf und warf den Kopf in die wartende Armee des Chaos.

Er schloss das Tor schnell wieder und wandte sich seinen Männern zu. „Kommt zu mir, Brüder.“ Seine elf Gefährten kamen schnellen Schrittes zu ihm und bildeten einen Halbkreis vor ihrem Kommandanten. Er blickte in die Runde und sprach mit donnernder, wütender Stimme: „Meine Brüder. Der Feind steht vor unserer Tür. Er hat unsere Festung, unseren ganzen Planeten, unseren Orden, ja sogar das Imperium selbst mit seiner Tat geschändet. Er hat unsere Reliquien entweiht, die Leichen unserer Brüder zerstückelt, die Diener des unsterblichen Imperators mit seinen unheiligen Händen niedergestreckt. Dämonen streifen nun über diesen Planeten, Verräter am Imperium massakrieren und Foltern treue Soldaten des Imperators. Sie wollen diese Festung, unsere Ordensfestung, in ihrem Besitz bringen und dort ihre Götzenbildnisse aufstellen, dort, wo früher Metergroße Statuen des unsterblichen Imperators und seiner Söhne standen. Wollen wir das etwa ungesühnt lassen? Wollen wir zulassen, dass sie das ganze Imperium mit ihren Ketzerischen Akten entehren? Ich sage, dass wir das nicht tun werden! Ich sage, dass sie jeden einzelnen unserer Toten Brüder tausendfach bezahlen werden! Ich sage, dass wir ihnen den Zorn des Imperators überbringen werden! Ich sage, dass wir Vergeltung üben werden! Und nun sagt mir: Werden wir Vergeltung üben?“ Die Antwort war ein einziger, Synchroner, trotziger Schrei seiner Brüder. „Vergeltung! Vergeltung! Vergeltung!“ „Dann lasst und Vergeltung üben, Brüder!“ brüllte Proximus und drückte die Torflügel mit bloßer Kraft beiseite. Er trat hinaus in die Sonne, dem Feind entgegen.

Die Armee des Chaos war unendlich. Soweit er sehen konnte, war jeder Zentimeter der Festung von Kultisten, Dämonen, und – er bleckte wütend die Zähne – Chaos Space Marines bedeckt. Über alle dem erhob sich ein Mann auf einer massiven Trage, welche von mindestens zehn Marines über dem Boden gehalten wurde. Auf dieser Trage war ein Thron, mit krummen Stacheln und klingen verziert, und auf ihr saß zweifellos der Anführer dieser Armee: Gargash. Sein Gesicht war durch die unzähligen Rituale, die er an sich selbst durchgeführt hatte, furchtbar entstellt, und wenn Proximus es nicht selbst gewusst hätte, hätte er vermutet dort eine neue Xeno-Rasse vor sich zu haben. Gargash grinste spöttisch und zeigte seine spitzen, verfaulten Zähne. „Ihr habt euch also für den Tod entschieden. Es war nicht nett, was ihr dort mit meinem Botschafter angestellt habt.“ rief er über die Menge zu Proximus und seinen Brüdern herüber. Proximus starrte ihn voller Hass an und entgegnete seinerseits: „Dasselbe Schicksal wird noch heute euch und jedem einzelnen eurer Soldaten widerfahren! Ihr alle werdet den Zorn des Imperator zu spüren bekommen!“ Gargash lachte nur über diese Drohung. „Dann zeigt mir den Zorn eures toten Imperators, Proximus! Ich werde euch die Flügel schon stutzen!“ Sie blickten einander noch einige Sekunden an, Proximus schäumend vor Zorn, Gargash spöttisch und selbstsicher. Dann rief Gargash: „FEUER!“ und augenblicklich brach die Hölle los.

Proximus hob seinen Hammer und stürmte, von seinen Brüder gefolgt, auf die feindliche Armee zu. Er stieß einen Ohrenbetäubenden Kriegsschrei aus und zerschmetterte dem ersten Gegner, der vor ihm stand, mit seinem Hammer den Kopf. Die Energieladung drückte den gesamten Körper zusammen, sodass sein gegenüber nur noch ein blutiger Matschhaufen war. Er stürzte sich sofort auf den nächsten und hieb ihm seinen Hammer von der Seite an den Kopf, sodass dieser im hohen Bogen über das Schlachtfeld flog. Ein Laserschuss streifte seinen Kopf, und ein sengender Schmerz brachte ihn kurz aus dem Takt. Er fing sich rasch wieder, doch weitere Schüsse flogen auf ihn zu, und er hatte alle Mühe auszuweichen. Er kämpfte jedoch unbeirrt weiter, zertrümmerte Schädel um Schädel, kämpfte sich weiter zu Gargash vor, trotz aller Wunden die ihm zugefügt wurden. Seine Brüder kämpften und fielen an seiner Seite, nahmen noch dutzende Feinde in den Tod mit und verkauften ihre Leben so teuer wie möglich. Proximus war nur noch wenige Meter von Gargash entfernt, schmetterte Dämonen, Menschen und Marines gleichermaßen beiseite, nur ein Ziel im Blick. Ein grausamer Hieb eines Dämonen riss ihm seinen Energiehammer aus der Hand. Er zögerte keine Sekunde und verpasste dem Dämonen einen Kinnhaken, der dessen Kopf von seinen Schultern fliegen ließ. Er wandte sich um und riss einem Kultisten das Herz heraus, ohne aus die Messerstiche zu achten, die dieser ihm beizufügen versuchte. Ein Khorne-Berserker rannte auf ihn zu, schlug seine Verbündeten beiseite, um als erster zu ihm zu kommen. Proximus wartete, bis er bei ihm angekommen war, dann packte er seinen Feind am Arm, hielt die Energieaxt von sich weg, zog mit der anderen Hand sein Kampfmesser und schnitt dem Berserker den Hals auf. Blut bespritzte sein ganzes Gesicht und den kleinen Teil seiner Rüstung, der noch nicht blutverschmiert war. Er grinste zufrieden und genoss das Gefühl, einen Feind getötet zu haben. Er drehte den Kopf, in der Erwartung, Gargash auf seinem Thron zu sehen, doch sein Blickfeld wurde nur von einer weiteren Axt ausgefüllt. Ein zweiter Berserker war an ihn herangestürmt, während Proximus sich dummerweise zu lange mit der Tötung des einen beschäftigt hatte. Er konnte nicht mehr ausweichen. Sein Feind war ihm schon zu nah, und selbst wenn er noch zurückweichen würde, würde die Axt ihm dennoch sein ganzes Gesicht zerreißen. Doch es kam anders. Einer seiner Brüder, Victum, warf sich zwischen seinen Kommandanten und die Kettenaxt des Berserkers. In grausamen Zuckungen ging das Leben seines treuen Bruder zu Ende. Proximus zögerte keine Sekunde. Er ergriff das Kettenschwert seines toten Bruders und stürmte mit erhobener Klinge auf den Thron zu. In Gargash's Augen konnte er immer noch dessen spöttische Selbstsicherheit sehen. Doch er würde ihm sein widerwärtiges Grinsen aus dem Gesicht wischen. Er rezitierte im Geist sein letztes Kampfgebet. „Solange wir atmen, stehen wir.“ Er rannte weiter vorwärts, beachtete die Wunden, die ihm beigefügt wurden, nicht, selbst als ihm sein linker Arm abgetrennt wurde und Blut aus dem Stumpf schoss. „Solange wir stehen, kämpfen wir.“ Er stieg auf den Leichnam eines Chaos Marines, nutze ihn als Ablage und sprang in die Luft. „Und solange wir kämpfen, triumphieren wir!“ Das Kettenschwert erwachte mit einem lauten Rattern zum Leben, als Proximus sein Ziel ins Auge fasste und die Klinge in hohem Bogen zielsicher in Richtung Gargash warf. Dieser erkannte zu spät, dass sich das Schwert nicht mehr in Proximus Hand befand, und noch bevor er sich einen Reim darauf machen konnte, spaltete die Klinge seinen Schädel und verspritzte Blut und Hirnmasse über dem Schlachtfeld.

Es war, als hätte jemand die Zeit angehalten. Die Soldaten des Chaos, Menschlich wie Dämonisch, starrten nur fassungslos auf den Thron und die darauf befindliche Leiche an. Außer Proximus. Er stand inmitten seiner Feinde, welche keine Augen mehr für ihn hatten, und stieß seine Faust gen Himmel. Dort oben sah er einen Adler über dem Schlachtfeld kreisen, welcher einen lauten, triumphierenden Siegesschrei ausstieß. Proximus fiel mit ein und brüllte der Armee des Chaos seinen Sieg entgegen. Ein wütendes, panisches Geheul erhob sich in der Masse, und Proximus wurde von seinen rasenden Feinden in Stücke gehackt. Der letzte Space Marine der Goldenen Adler verschwand unter den unheiligen Dienern des Chaos. Doch selbst als sie ihm den Kopf von seinem Körper rissen, hallte sein Siegesschrei weiter durch die Mauern der Festung Aureus.

Als die Verstärkung der Imperialen Armee nur Stunden später eintraf, erwarteten sie, eine Welt vorzufinden, die von den ruinösen Mächten des Chaos korrumpiert und komplett zerstört war. Doch stattdessen fanden sie unzählige kleiner Gruppen Ketzer vor, die allesamt einander bekämpften, ohne einen klaren Anführer zu haben. Die unorganisierte Armee war schnell geschlagen, und in der Festung Aureus, dem Juwel des Planeten, fanden sie schließlich die Erklärung für die zerstrittenen Chaoskulte. Im Kern der Festung, im letzten Verteidigungsring, fanden sie die Leichen von zwölf Space Marines. Zwölf Marines, die sich geweigert hatten aufzugeben. Zwölf Marines, die dem Chaos trotz aussichtsloser Lage trotzen. Zwölf Marines, die sich weigerten sich dem großen Feind anzuschließen. Zwölf Marines, die mit Gebeten an den Imperator auf den Lippen gestorben waren. Zwölf Marines, die die Armee ihres Feindes enthauptet hatten und den dunklen Kreuzzug Gargash's beendet hatten.

Zwölf Marines, die bis zum Ende standhaft blieben.



Urheberrecht: Micha Giesemann, 2014



Bewerte diesen Beitrag:

 




www.sphaerentor.com
[ Copyright © 2001 by Tobias Reinold & Huân Vu | Alle Rechte vorbehalten ]
Impressum | Datenschutz
 
>