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KEIN ENTRINNEN VOR DER BESTIE

Tod, Blut und das Kreischen der Waffen verfolgten ihn wie die Wölfe ihre Beute. Ja, auch er war auf der Flucht.
Doch wovor?
Was war geschehen?
Als die Nacht hereinbrach kamen sie durch den Nebel und den Rauch, der sich auf ganzer Linie ausgebreitet hatte, und sickerten lautlos in die imperialen Stellungen.
Er, der erst, als sie die dritte Verteidigungslinie erreichten, das Grauen sah, hörte die markerschütternden Schreie der Sterbenden in seinem Kopf widerhallen.
Diese Schreie, die er gehört hatte, waren die Todesschreie seiner Kameraden, die von den Klauen der Bestie zerfetzt wurden.
Die Bestie.. nie hatte er einen furchteinflößenderen Feind gesehen, als diesen - die klauenbewerten Symbiontenrotten und die fast unsichtbaren Likoren, hatten binnen kürzester Zeit den 3. Ring der Verteidigungslinie erreicht, nachdem ihr Marsch durch den 1. und 2. Ring von den Chören der Dahingerafften besungen wurde.
Was hatten sie der Bestie denn auch entgegenzusetzen?
Der 1. Ring ward durchbrochen, ohne das ein Imperialer einen Schuss aus seiner Waffe abgegeben hätte.
Und was hätte es auch genutzt?
Der 2. Ring, alsbald er das Schreien und blutige Röcheln der Männer vernahm, eröffnete das Feuer, wodurch die Nacht zum Tag wurde.
Und trotz allem fielen sie zu Hunderten als sie der Bestie gewahr wurden. Diese verachtete einfach ihre Verluste und wütete weiter in den Reihen des Imperiums, indem sie alles und jedem seiner Körperteile beraubte.
An eine Szene des Schreckens erinnerte er sich noch, als würde sie gerade vor seinen Augen stattfinden.
Ein Sergeant hatte seine Männer um eine schwere Waffenstellung gesammelt und zusammen hielten sie der Bestie schon seit einigen Minuten stand.
Doch plötzlich, wie aus dem Nichts, mähte ein Meer aus Klauen und geifernden Fratzen seine Männer um.
Der Sergeant, vom Blut und Gedärmen seiner Männer besudelt, ließ sein Kettenschwert zum letzten Mal aufheulen, als einen Augenblick später ein Liktor auftauchte und wiederum einen Augenblick später nur noch eine Wolke aus Blut von der Existenz des Sergeants kündete..
Ja, als er, der Flüchtende, dieses mit ansah wandte er seinen Blick ab von dem Schrecken, denn er wusste, dass das Imperium diese Schlacht verlieren würde…
Von Angst geschlagen, warf er alle Ausrüstung von sich und rannte, den Todeskampf seiner Kameraden hörend, (denn die Bestie hatte bereits den 3. Ring erreicht) davon.
Aber er wusste, dass es kein Entrinnen vor diesem Grauen gab und als er der kreischenden Monstrositäten hinter sich gewahr wurde, wusste auch er, dass er diese Nacht nicht überleben würde...



Urheberrecht: Matthias Busch, 2005



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