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Clive Thompson von Wired.com hat nun in einem Artikel ├╝ber Thomas Valenty berichtet, welcher f├╝r seinen niegelnagelneuen 3D-Drucker 3D-Modelle anfertigte, und zwar Miniaturen im Stile der Imperialen Armee: einen Panzer und einen L├Ąufer.

Wichtig ist der Punkt, dass es Eigenkreationen waren, die lediglich im gleichen Stil gehalten sind, ohne gesch├╝tzte Symbole von GW zu verwenden. Dennoch wurde er von Games Workshop angegangen, als er seine 3D-Modelle online stellte und damit anderen 3D-Druckern verf├╝gbar machte. F├╝r GW stellt dies eine Copyright-Verletzung dar, doch im Gegensatz zu konkreten Designs kann man einen Stil eigentlich nicht wirklich gut sch├╝tzen lassen.

F├╝r GW k├Ânnte die n├Ąhere Zukunft ergo ein echtes Problem darstellen. Denn: gegenst├Ąndliche Waren werden nicht so sehr durch Copyright gesch├╝tzt, sondern fallen meist eher in das Patentrecht. Und der Patentschutz gilt nur maximal 20 Jahre lang (daher ist der LEGO-Baustein z.B. schon l├Ąngst Allgemeingut geworden). Clive Thompson mutma├čt daher, dass es v├Âllig legal sein k├Ânnte, wenn Fans wie Thomas Valenty ihre eigene Version eines Leman Russ Kampfpanzers anfertigen und dabei auf konkrete gesch├╝tzte Symbole und Designmerkmale verzichten. Games Workshop kann nicht das grunds├Ątzliche Entwickeln und Ausdrucken von Modellbaupanzern verbieten.

Wir d├╝rfen gespannt sein, wie sich das Tabletop-Hobby in den n├Ąchsten Jahren entwickeln wird. Gut m├Âglich, dass der 3D-Drucker es komplett transformieren wird.

> Wired.com: Clive Thompson on 3-D PrintingÔÇÖs Legal Morass




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