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Tom Kirby tritt ab
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+++ Meldung verfasst am 31. Juli 2014
+++ Autor: Torw├Ąchter
+++ Kontakt: torwaechter@sphaerentor.com

In der Pr├Ąambel des aktuellen Finanzberichts k├╝ndigt Tom Kirby an, dass er zum 1. Januar 2015 zur├╝cktreten werde. Falls der Vorstand es w├╝nsche, werde er aber gerne als nichtexekutives Vorstandsmitglied Games Workshop als Aufsichtsperson erhalten bleiben.

In dem Text spricht Kirby Tacheles - der Jahresbericht falle zwar nicht rosig aus, da die Umstrukturierung hohe Kosten verschlungen habe. Der neue Online-Shop habe 4 Millionen GBP gekostet, die Reduktion der GW-L├Ąden auf Ein-Mann-Betriebe und die Zusammenf├╝hrung der nationalen Zweigstellen in eine zentrale Leitstelle etwa 500.000 GBP. Doch Kirby ist zuversichtlich, dass dies der richtige Schritt war, denn das Unternehmen spare damit pro Jahr 2 Millionen an laufenden Kosten ein. Das komplette mittlere Management wurde z.B. entfernt und der neue Online-Shop sei deutlich effizienter.

Dann erw├Ąhnt Kirby den gro├čen Copyright-Rechtsstreit des vergangenen Jahres, der GW sehr viel Geld gekostet habe, ohne viele Erfolge zu erzielen, was jedoch leider n├Âtig gewesen sei, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Er f├Ąhrt daraufhin mit einem Zitat von Steve Jobs fort, dass es letztlich darauf ankomme, die besseren Produkte zu machen, und dies basiere wiederum darauf, die besseren Mitarbeiter zu haben.

Daraufhin spricht er das Thema 3D-Drucker an und versichert den Aktion├Ąren, dass man sich bei GW sehr gut mit der Technik und ihren aktuellen M├Âglichkeiten auskenne und er derzeit keine Gefahr darin sehen k├Ânne, solange die 3D-Scan-Technik keine absehbaren Quantenspr├╝nge mache. Druckfertige 3D-Modelle anzufertigen sei kein Zuckerschlecken und auch das Ausdrucken selbst w├╝rde immer noch lange dauern, mehr als eine Miniatur am Tag sei z.B. kaum zu schaffen. Und wenn es eines fernen Tages darauf hinaus laufe, dass Citadel-Miniaturen digital zum Selberausdrucken verkauft werden m├╝ssten, dann sei das eben so, und man m├╝sse darin auch einen Vorteil sehen: Extrem viele Kosten w├╝rden dann wegfallen. Was aber immer unersetzlich sei, das seien gro├čartige Miniaturendesigner.

Mit diesen Worten verabschiedet sich Kirby und zum Abschluss erl├Ąutert er noch, dass sich der nachfolgende CEO mit einem Motivationsschreiben zu bewerben habe. Er wolle wissen, warum der Kandidat oder die Kandidatin diesen Posten ├╝bernehmen m├Âchte. Das sei ihm wichtiger als der Lebenslauf und seiner Meinung nach sei dies eines der Grund├╝bel der modernen Konzernwelt: dass oftmals Lebensl├Ąufe mehr z├Ąhlten als die Person selbst.

Kirby ist sich sicher, dass GW weiterhin Profit machen werde, selbst wenn die Wachstumsjahre vorbei sein m├Âgen, was er selbst jedoch nicht so sehe. Er k├╝ndigt jedenfalls an, dass er keine einzige seiner eigenen Aktien verkaufen werde. Letztlich h├Ąnge es aber von den Aktion├Ąren ab, ob der Aktienkurs steigen oder fallen werde.

> GW: Chairman's Preamble
> GW: Annual Report








 




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